Vom Hausdach zum eigenen Kraftwerk

Wer über ein eigenes Haus verfügt, das im Wesentlichen unverschattet ist, bzw. unverschattete Teilflächen hat, die nach Süden, Osten oder Westen zeigen, hat optimale Voraussetzungen dafür, künftig einen großen Teil des Stromverbrauchs selbst und kostengünstig zu produzieren.

Aber auch für andere Fälle gibt es tragfähige Lösungen:

  • am einfachsten ist eine Balkonsolaranlage, mit der auch Wohnungsmieter einen Teil des Strombedarfs vom einem sonnigen Balkongeländer beziehen können, siehe Link unten.
  •   Als Mieter in einem Haus kann man mit dem Vermieter über ein Mieterstrommodell nachdenken.
  • Auch ein sonniges Garagen- oder Carport-Dach kann ein guter Standort für eine PV-Anlage sein und z.B. ein E-Auto versorgen oder per Verbindungskabel ins Haus bzw. die Wohnung Strom liefern.
  •   Selbst ohne passende Dachfläche könnte man sich an einer PV-Anlage finanziell beteiligen und somit Sonnenenergie als Geldanlage nutzen.

Wichtig ist: anders als noch vor 20 Jahren sind Photovoltaikanlagen inzwischen technisch sehr ausgereift und hocheffizient geworden. Dank fallender Modulpreise wurde es in den letzten Jahren immer günstiger, Strom selbst zu produzieren. Wenn man die Kosten für eine mittlere Anlage auf einem Hausdach über die gewonnene Strommenge in einem Zeitraum von 20 Jahren rechnet, kommt man aktuell auf einen Strompreis von unter 10 Cent für eine Kilowattstunde (kWh), Strom aus dem Netz kostet hingegen aktuell 30 Cent und mehr, Tendenz steigend. Damit ist es sinnvoll, möglichst viel von diesem Strom selbst zu verbrauchen (Eigenverbrauch). Strom der überschüssig ist (weil z.B. die Sonne scheint, aber keine Geräte im Haus laufen), wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist und vom lokalen Stromversorger nach dem EEG (erneuerbare Energie-Gesetz) mit einem Betrag von aktuell rund 7 Cent vergütet.

Damit ist es wirtschaftlich sinnvoll, eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote zu planen.

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